Das Deutsch-Ordens-Krankenhaus präsentierte sich erstmal auf der Gesundheitsmesse in Klagenfurt – und konnte sich der Untersuchungswilligen kaum erwehren. Da staunte sogar der Herr Landeshauptmann.
Lungenfunktionstest? Schilddrüsenultraschall? Oder doch Venenfunktionsprüfung? Die Besucher der Gesundheitsmesse „Gesund Leben“, die heuer das neunte Mal über die Bühne ging, hatten wahrlich die Qual der Wahl – sofern sie sich an den Stand des Deutsch-Ordens-Krankenhauses bewegten. Denn dort gab’s von 20. bis 22. November vor allem eines: lange Schlangen vor der Mini-Ambulanzen. Wer sich durchkämpfte, der konnte erkennen: ein Ultraschallgerät, das förmlich rauchte ob der zahlreichen Schilddrüsen- und Halsschlagaderuntersuchungen; eine Venenfunktionsprüfstation; ein Lungenfunktionsmessgerät samt einer ebenso geduldigen wie freundlichen Krankenschwester und Besuchern, denen buchstäblich die Puste ausging. So ganz nebenbei gab’s dann noch Blutdruck- und Blutzuckermessungen für alle, die einen Tropfen Blut entbehren konnten. Besonders Wissbegierige konnten sich bei gleich sechs Vorträgen im Ärzteforum Tipps von den Ärzten des Deutsch-Ordens-Krankenhauses holen - ob nun zum Thema Narkose (hier stand Primaria Dr. Veronika Freystetter Rede und Antwort), Sodbrennen (Primarius Dr. Josef Trattnig, Vorstand der chirurgischen Abteilung, hielt einen gar nicht sauren Vortrag), einer Friesacher Spezialität wie der Computernavigation in der Kniegelenksprothetik (am Navi: EOA Dr. Helmut Kloss) oder der Radiologie von Kopf bis Fuß, unterhaltsam nähergebracht durch Primarius Dr. Dietmar Kogler. Dass sie sich für das „Venen-Casting“ ihrer Strümpfe und Strumpfhosen entledigen mussten, störte die Besucher nicht. Ist ja wirklich ein Krampf mit diesen Adern! Fein, dieselben mal „so ganz im Vorbeigehen“ und ohne Krankenhaus-Ambiente untersuchen lassen zu können. Das dachten sich wohl die meisten den strumpflosen Kandidaten, die der Untersuchung durch die Gefäßspezialistin Dr. Klaudia Kraßnitzer harrten. Venenuntersuchungen sind übrigens „völlig schmerz- und komplikationslos“, sagt Kraßnitzer, die als Komplementärmedizinerin immer den Patienten in seiner Gesamtheit im Blick hat. Und der Test hilft, Böses zu vermeiden. Wer Venenprobleme anstehen lässt, riskiert nämlich einiges - von Verhärtungen bis zu Geschwüren und Thrombosen. Wer schuld ist? Immer dieselben üblichen Verdächtigen! Unser Lebensstil – mangelnde Bewegung, Übergewicht, Rauchen – und die lieben Gene. Also einfach mal der Oma genau auf die Beine schauen! Und im Falle des Falles einen Termin in der Gefäßambulanz vereinbaren. Gefäßchirurgische Ambulanz an der Chirurgischen Abteilung: Montag bis Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr Anmeldung: 04268 / 26 91-21 35 Schilddrüsen-Ambulanz: Mittwoch 8.00 bis 12.00 Uhr Anmeldung: 04268 / 26 91-21 35
