Die Intensivpflege zeichnet sich durch spezielle Pflegeverfahren des Intensivpatienten aus, sie umfasst die Beobachtung, Betreuung, Überwachung und Pflege von Schwerkranken sowie die Mitwirkung bei Anästhesie, Nierenersatztherapie, Reanimation und Schocktherapie.
Eine besondere Herausforderung ist neben den unmittelbaren pflegerischen Tätigkeiten der Umgang mit dem umfangreichen technischen Equipment einer Intensivstation, von der routinemäßigen Überwachung bis zu lebenserhaltenden Systemen.
Das Pflegepersonal im Intensivbereich ist ständig mit hoch wirksamen Medikamenten und invasiven Behandlungsverfahren konfrontiert, dies erfordert neben laufender Weiterbildung eine höchst konzentrierte Arbeitsweise.
Neben dem hohen Pflegeaufwand bei schwer kranken Menschen sind oftmals Angehörige in dieser schwierigen Zeit mit zu betreuen – dies erfordert ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastungsfähigkeit.
Jedes Teammitglied hat sich auf seinen Arbeitsbereich spezialisiert ist aber auf die Koordination und Kommunikation mit den anderen ständig angewiesen, unumgänglich ist auch eine besondere Form der Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pflege im mitverantwortlichen Bereich.
Derzeit sind neben der Stationsschwester ca. 30 Mitarbeiter/innen im Intensiv- und Anästhesiepflegebereich tätig.
Die Intensivpflege gehört zu den Spezialaufgaben im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Voraussetzung für die definitive Tätigkeit in diesem Bereich ist die Absolvierung einer Sonderausbildung.