Alle Patienten die sich einem chirurgischen, diagnostischen oder therapeutischen Eingriff in Allgemein- oder Regionalanästhesie unterzogen haben, können infolge von Restwirkungen der verschiedenen Medikamente, des Eingriffs oder vorbestehender Begleiterkrankungen Komplikationen erleiden.
Eine Überwachung und Betreuung von Patienten in der postoperativen Phase ist daher
obligat.
In unserem Krankenhaus stehen hiefür in unmittelbarer Nähe des OP-Bereiches und der Intensivstation zwei entsprechend ausgestattete Räumlichkeiten mit acht Überwachungsstellplätzen zur Verfügung.
Die Station ist mit zwei diplomierten Pflegepersonen mit Zusatzausbildung besetzt und wird wochentags von 7.00 bis 18.30 betrieben.
Die Dauer der postoperativen Überwachung ist unterschiedlich, beinhaltet aber mindestens die Stabilisierung bzw. die Normalisierung der wichtigsten Körperfunktionen wie Bewusstseinslage, Schutzreflexe der Atemwege, stabile Herz-, Kreislauf- und Atemfunktionen, Ausscheidung, die Erholung von unerwünschten Wirkungen der Narkosemittel (zB. Übelkeit), Kontrolle des Op-Verbandes und chirurgischer Drainagen
und die Verabreichung einer wirkungsvollen Schmerztherapie - erst dann darf eine Verlegung der Patienten auf die Normalstation erfolgen.