P H Y S I O T H E R A P I E


Telefonnummer: 04268/2691 DW 3673 oder 3675
Email: physio(at)krankenhaus-friesach.at

Physiotherapeuten:    
Sabitzer Bettina
Ziegler Siegfried
Travnik Lukas


1.1.  Einzelheilgymnastik
1.2.  Craniosacrale Integration
1.3.  Mobilisation
1.4.  Hilfsmittelberatung und –training
1.5.  Atemtherapie
1.6.  Unterwasserbewegungstherapie
1.7.  Motorschiene
1.8.  Physiotherapeutische Gymnastikgruppe


1.1    Einzelheilgymnastik:


Die Einzelheilgymnastik ist eine Behandlungsform, die von Physiotherapeuten durchgeführt wird, um den Patienten einen physiologischen und ökonomischen Bewegungsablauf zu ermöglichen bzw. wiederherzustellen.

ZIELE:      

  1. Mobilisation und Kräftigung des Bewegungsapparates, Kontrakturprophylaxe, Koordinations- und Ausdauertraining.
  2. Erleichterung des Bewegungsablaufes durch Ausnutzung komplexer Bewegungsmuster, Bahnung von physiologischen Bewegungsabläufen und Hemmung oder Förderung von Reflexen auf neurophysiologischen Grundlagen.
  3. Schmerzlinderung und Schwellungsabbau
  4. Ökonomisierung des Kreislaufs, vegetative Gesamtschulung und Leistungssteigerung unter ständiger Kontrolle der Belastung.
  5. Stabilisation und Mobilisation der einzelnen Wirbelsäulensegmente, Korrektur von Haltungsfehlern, Kräftigung von Agonisten und Antagonisten.
  6. Funktionsschulung mit Hilfsmitteln
  7. Schulung von Gebrauchs- und Alltagsbewegungen unter besonderer Berücksichtigung der Ergonomie.




THERAPIEMÖGLICHKEITEN:


  1. Spezielle bewegungstherapeutische Behandlungskonzepte (Bobath, FBL, PNF, Cyriax, Kaltenborn, Maitland, Sohier, .....) abgestimmt auf die jeweilige Indikation entsprechend den bereits angeführten Zielen der Bewegungstherapie.
  2. Geräte wie Pezziball, Trampolin, Ballkissen, Kreisel, Stepper, Beinpresse, Fahrradergometer und Laufband zur Kräftigung, Stabilisation und zur Schulung von Wahrnehmung, Koordination und Gleichgewicht.
  3. Facilitation von physiologischen Bewegungen
  4. Üben von ökonomischen Bewegungsabläufen mit/ohne Widerstand zur Kräftigung und Koordination
  5. Gewichte und elastische Widerstände zur Kräftigung wie Rollenzüge, Lang- u. Kurzhanteln und Therabänder
  6. Einsatz mobiler Therapiegeräte wie Gymnastikball, Stab, Ring, Luftballon etc. zur Vergrößerung des Bewegungsausmaßes, Kräftigung der Muskulatur etc.
  7. Lagerungsmaterialien



1.2. Craniosacrale Integration (CSI):

Diese tiefgehende und intensive Körperarbeit ist ein Teil der Osteopathie und beschäftigt sich mit dem Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Nach einem von mehreren Erklärungsmodellen wird der Craniosacralrhythmus kreiert von der Bewegung der Cerebrospinalflüssigkeit, die unser Gehirn und Rückenmark nährt und vor Erschütterungen schützt. Diese Flüssigkeit bewegt sich in einem System von Membranen, dass sich vom Cranium bis zum Sacrum hin ausdehnt. Der Craniosacrale Rhythmus ist von erfahrenen Händen spürbar wie der Herzkreislauf oder der Atemrhythmus. Das Craniosacrale System befindet sich im Innersten unseres Körpers, hat Einfluß besonders auf das Gehirn und das gesamte Nervensystem und somit auf wichtige psycho-physiologische Abläufe des Körpers. In der CSI wird das System evaluiert, und durch sanfte Manipulationen an Knochen, Membranen und Faszien des Craniums und der Wirbelsäule werden Restriktionen gelöst und so die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. Anwendung findet diese Behandlungsmöglichkeit z. B. bei Stress und dessen Folgeerscheinungen, psychosomatischen Krankheitsbildern, Störungen des zentralen Nervensystems, Folgen von Unfällen, Stürzen, Migräne, Rheuma, Wirbelsäulenproblemen, Muskelverspannungen, Kiefergelenksbeschwerden, Tinnitus, Facialis Paresen und Schleudertraumen.


1.3. Mobilisation:

Gangschulung zur Wiedererlangung eines physiologischen Gangbildes mit und ohne Hilfsmittel (Gehbock, Rollator, Unterarmstützkrücken,.....)
KEINE  SPAZIERGÄNGE !!!!


1.4. Hilfsmittelberatung und –training:

Das für die Bedürfnisse des Patienten am besten geeignete Hilfsmittel (Unterarmstützkrücken, Achselstützkrücken, Gehstock, Gehbock, Rollator, Rollmobil) wird in Zusammenarbeit mit dem Pat. ausgewählt und der Umgang damit geschult.
Dabei wird auch besonders darauf geachtet, dass das Hilfsmittel für die Wohnsituation des Pat. geeignet ist (z. B. Stiege vorhanden ja/nein,.......).


1.5. Atemtherapie

Die Atemtherapie dient der Verbesserung der respiratorischen Gesamtsituation, der Sekretmobilisation, der Mobilisation des Thorax sowie der Pneumonieprophylaxe.


1.6. Unterwasserbewegungstherapie:

Bewegungstherapie im Wasser ist eine kontrollierte Behandlung unter Ausnützung von Temperatur, hydrostatischem Druck, Auftrieb und Trägheit des Wassers.


1.7. Motorschiene:

Knie- und Schulterschiene als passive Maßnahme zur Ergänzung und Unterstützung der aktiven Bewegungstherapie.


1.8. Physiotherapeutische Gymnastikgruppe:

Findet vor allem im Bereich der Akutgeriatrie/Remobilisation Anwendung. Dient hauptsächlich der allgemeinen Aktivierung der Patienten.