Digitale Durchleuchtung
Die digitale Durchleuchtung basiert auf der Anwendung von Röntgenstrahlen, die den Körper durchdringen. Mit Hilfe eines Bildverstärkers werden die untersuchten Körperteile auf einem Bildschirm abgebildet. Die damit verbundene Strahlenbelastung konnte durch technische Weiterentwicklungen in den letzten Jahrzehnten stark reduziert werden. Der besondere Vorteil der Durchleuchtungsuntersuchung besteht in der Möglichkeit der Darstellung von Bewegungsabläufen im Körper.
Die Methode kommt in folgenden Bereichen zur Anwendung:
- Lungendurchleuchtung bei unklaren Herdbefunden und zur Beurteilung der Beweglichkeit der Zwerchfelle
- Video-Schluckakt zur Darstellung des Schluckvorganges und der Speiseröhre
- Magenröntgen
- Enteroklysma (Selektive Dünndarmpassage) zur Abklärung von Dünndarmerkrankungen
- Irrigoskopie (Dickdarmkontrasteinlauf) zur Abklärung von Dickdarmerkrankungen
- Defäkographie zur Abklärung von Funktionsstörungen des Enddarms
- ERCP (Darstellung der Gallenwege und des Gangsystems der Bauchspeicheldrüse mittels endoskopischem Zugang) in Zusammenarbeit mit der Internen Abteilung
- T-Rohr Cholangiographie zur Darstellung der Gallenwege nach Operationen