
Mit Hilfe der Knochendichtemessung wird der Knochenmineralgehalt gemessen. Das DEXA-Verfahren gilt als internationaler Goldstandard und beruht auf dem Prinzip einer Röntgenuntersuchung. Es werden geringe Mengen von Röntgenstrahlen durch den Knochen „geschickt“. Die Knochenmineralien resorbieren einen Teil der Strahlung; vereinfacht kann man sagen, je dichter ein Knochen desto mehr Strahlung wird abgefangen. Die durch die Knochendichtemessung erhaltenen Daten werden mit Hilfe spezieller Computer-Software berechnet und ausgewertet.
Die Ergebnisse der Knochendichtemessung werden mit einem errechneten Mittelwert bei gesunden 20 – 40 jährigen Erwachsenen und dem Mittelwert einer knochengesunden altersgleichen Vergleichsgruppe verglichen. Anhand der Messung und des Vergleichs mit Gesunden kann so ein krankhafter Knochenschwund, der mit einem erhöhten Frakturrisiko einhergeht, nachgewiesen werden. Auf Basis dieser Befunde können dann entsprechende therapeutische Schritte eingeleitet werden.